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2022-08-12 - Großer Salzsee und Bisons

Nach nur einer Nacht verließen wir das Motel ‚CloverCreek Inn‘ in ‚Monpelier‘ wieder und fuhren Richtung ‚Salt Lake City‘. Nach kurzer Fahrt kamen wir nach ‚Paris‘ in ‚Idaho‘. Kaum sind wir in den Ort hineingefahren, fuhren wir auch schon wieder hinaus. Allerdings glauben wir, dass dieses Paris, jenes in Frankreich in zumindest zwei Sachen schlägt. Während hier 667 Einwohner auf eine ‚Subway‘ Filiale kommen, sind dies in der großen Stadt über 61.000. Hier gibt es je 222 Einwohner eine Kirche, während in der französischen Hauptstadt 7.500 Einwohner auf eine Kirche kommen.

Während wir so die nächsten 250 Km dahinfuhren, sahen wir zuerst wieder nur üppiges Farmland und den riesigen ‚Baer Lake‘.  Dieser riesige See, 30 Km lang und 10 Km breit, ist die natürliche Grenze zwischen ‚Idaho‘ und ‚Utah‘. Dann verengte sich die Landschaft und wir fuhren durch den ‚Logan Canyon‘. Eine sehr kurvige und daher langsame Strecke. Plötzlich kamen wir aus der Enge des Canyons wieder heraus und hatten die weiten Ebenen von ‚Utah‘ vor uns.

Bevor wir jedoch direkt nach ‚Salt Lake City‘ fuhren, mussten wir uns natürlich den ‚Großen Salzsee‘ ansehen. Was bei einer Größe von 4.000 Quadratkilometern (Länge 120 Km, Breite 50-80 Km) nicht so einfach ist. Entsetzt waren wir darüber, dass er schon zu so großen Teilen ausgetrocknet war.

Deshalb entschlossen wir uns die im 'Großen Salzsee' befindliche ‚Antelope Island‘ anzusehen. Als wir über einen Damm auf die Insel kamen kletterte das Thermometer gleich von 30 auf 35 Grad. Wir parkten und gingen den ‚Lady FingerPoint Trail‘. Dieser Trail ist ganze 100 m lang und führt zu einem kleinen Felsen. Von dem hat man allerdings eine schöne Aussicht.





Wir fuhren dann weiter bis zum ‚Island Buffalo Grill‘, wo wir eine Kleinigkeit aßen. So gestärkt marschierten wir vom Lokal über den ein Kilometer langen Strand, bis wir endlich auf das Salzwasser stießen.





Dann konnten wir uns endlich wieder in das Auto setzen. Mit voll eingeschalteter Klimaanlage fuhren wir die Insel von Norden nach Süden und wieder zurück. Dabei konnten wir auch eine große Bisonherde sehen. Die hatte sich zwischen der Straße und dem See auf breiter Ebene verstreut.



An einer Stelle konnten wir doch den Tieren etwas näherkommen.





Wie insgesamt die Landschaft und der See einzigartig auf uns wirkten.





Nun fuhren wir die restlichen 120 Km bis zu unserem Hotel. Es ging meist zügig voran und obwohl das Hotel ‚Crystal Inn‘ sehr zentral liegt, führt die Stadtautobahn fast bis zum Hoteleingang. Das Zimmer ist sehr groß und seit langem haben wir nur ein Bett im Zimmer. Aber das ist wenigsten ein King-Size.



Jitka und Karel erlebten heute das hier.

Unsere heutige Tagestour:



 


 


2022-08-09 - Yellowstone – Lamar Valley

Laut unserem ursprünglichen Plan wollten wir das ‚Lamar Valley‘ besuchen. Durch die große Flut wurde es vor einiger Zeit gesperrt. Vor zwei Tagen hörten wir, dass ein Teil dieses Tales für eine begrenzte Anzahl von Besuchern seit 3.8.22 doch geöffnet ist. Also haben wir uns registriert und sind heute Morgen dorthin gefahren.

Gleich am Beginn der Einfahrtsstraße kontrollierte ein Parkranger unsere Zutrittsberechtigung. Da sahen wir kaum 100 m von uns entfernt zwischen einer Seitenstraße und der Hauptstraße einen riesigen Bisonbullen.  Der Ranger meinte, dass wir die Seitenstraße fahren und den Bullen fotografieren können. Gesagt, getan. Wir fuhren bis auf Höhe des Bisons, kaum 20 m von ihm entfernt. Wir stoppten, stiegen aus und begannen Fotos zu machen. Das schien dem Herrn nicht gefallen zu haben. Er schielte etwas zu uns herüber.



Und er war offensichtlich ‚not amused‘. Denn er kam auf geradem Wege auf uns zu. Da er dabei seltsame Urlaute von sich gab, machten wir noch schnell ein paar Fotos, setzten uns ins Auto, legten den Rückwärtsgang ein und fuhren ein Stück davon.



Der Bison war das aber anscheinend nicht genug. Er verfolgte uns ein Stück, bis er dann in die Botanik abbog und verschwand. Dafür erschien der Ranger und belehrte uns, dass er nichts von stehenbleiben und aussteigen gesagt hätte. Wir erhielten eine freundliche, aber doch bestimmt vorgetragene Belehrung und konnten dann weiterfahren. Aber es war es Wert!



Jetzt fuhren wir richtig ins ‚Lamar Vally‘ ein und nach wenigen Kilometern sahen wir eine ganze Bisonherde an einem kleinen See grasen.





Es kam auch vor, dass ein Bulle neben uns marschierte und dann plötzlich die Fahrbahn überquerte.



Und einmal, als wir um eine Kurve fuhren, kam uns ein Bison gemächlich auf der Straße entgegen. Und dazu noch auf der falschen Straßenseite. Zumindest an die Geschwindigkeitsbegrenzung hat er sich gehalten. Kurz vor unserem Auto bog er dann ab, um sich an einem Baum zu reiben.



Andere Bisonbullen lagen nur faul in ihrer Schlafmulde und dösten dahin. Nur manchmal wälzten sie sich im Staub, um die lästigen Insekten und Parasiten loszuwerden.



Auf der Heimfahrt sahen wir noch einen mächtigen Bullen, den wir recht nahe, von einem Hügel aus beobachten konnten.




Außer diesen und noch vielen anderen Bisons sahen wir morgens und abends auch noch Elche.




Und noch ein wenig vom Federvieh.


Zwischendurch hielten wir uns um die ‚Tower Falls‘ auf und trafen dort auf eine faszinierende Landschaft.



Jitka und Karel spannende Urlaubsreise siehe hier.

Unsere heutige Tagestour: