Posts mit dem Label Kanada werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kanada werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2022-07-29 - Flug von Vancouver nach Salt Lake City

Nach über drei Wochen haben wir heute Nacht in einem richtigen Bett geschlafen. Noch dazu jeder in einem Kingsize-Bett. Aber am Morgen ist uns doch die Natur, die uns sonst beim Aufstehen umgab, abgegangen. Keine Berge, keine Bäume, sondern nur eine kahle Hotelmauer vor unserem Fenster.

Noch dazu war es stockdunkel, schließlich war es erst 2:45 als wir aus den Betten taumelten. Um 3:30 saßen wir schon im Taxi und 10 Minuten später waren wir schon am Flughafen von 'Vancouver'.

Unser Flug ging um 7:00 und 'Delta Airlines' empfahl mindestens drei Stunden vor dem Abflug am Airport zu sein. Freundlicherweise wurden die Check-In-Schalter schon um 3:45 geöffnet und da wir fast ganz vorne in der Schlange standen und schon Online eingecheckt hatten, war diese Sache für uns schnell vorbei.

Weniger schnell ging es beim Securitycheck. Eine lange Reihe stand vor den Kontrollstationen, aber es ging dann doch recht zügig weiter. Die Securitys waren sehr gründlich. Nicht nur wie üblich musste der Laptop ausgepackt, nein, auch die Schuhe mussten ausgezogen werden. Erst dann durfte man durch den Körperscanner. Bei Franz pfiff dieser sehr eindringlich. Ein stämmiger Officer kam und zeigte ihm eine Art Körperskizze. Darin waren die Leibesmitte und beide Knie gelb eingefärbt. Also als ziemlich gefährliches Gebiet gekennzeichnet. Der Officer holte sich einen Kollegen und bei baten Franz zu einer Einzeluntersuchung in eine Privatkabine. Der eine Security tastete die ‚gelben‘ Gebiete an Franz ab, während der zweite beobachtend danebenstand. Natürlich wurde nichts gefunden, daher ging es zum Drogenschnelltest. Auf einem Haftpapier wurden Spuren von Hose, T-Shirt und Socken genommen und gleich analysiert. Natürlich wurde nichts gefunden. Franz ging nun zu Edith zurück, die allerdings auch noch nicht durch den Check gekommen war. Irgendetwas in ihrem Rucksack erregte Verdacht. Auf dem Bildschirm sah man eine große, schwarze Box. Eine Frau Officer öffnete vorsichtig den Rucksack und genauso vorsichtig zog sie die schwarze Box des Anstoßes heraus. Die Blackbox entpuppte sich als unser Kanadareiseführer. Natürlich kein Mensch, sondern ein dickes Buch. Aber damit hatten wir diese Hürde endlich geschafft.

Ein Stück weiter das nächste Hindernis, die Passkontrolle. Diese wird allerdings nicht von kanadischen, sondern von US-Amerikanischem Personal durchgeführt. Wieder eine lange Schlange, die sich aber flott weiterbewegte. Franz ging als erster und musste den Pass herzeigen und sich fotografieren lassen. Es folgten die Fragen nach dem Grund der Einreise und nach den zu besuchenden Orten. Dann gab es einen Stempel in den Pass und er war durch. Auch Edith gab ihren Pass ab und auch sie wurde fotografiert. Von ihr wollte der Officer jedoch auch noch die Fingerabdrücke. Nicht nur von einem Daumen, wie schon öfters passiert, nein auch nicht von beiden Daumen. Nein, von Edith wurde von allen Fingern der Abdruck genommen. Warum auch immer. Nach der Passkontrolle begrüßte uns ein Transparent mit „Willkommen in den Vereinigten Staaten“. Dabei waren wir ja noch immer in 'Vancouver', 'Kanada'.

Über eine Stunde hatten die Checks gedauert und es war jetzt 5:00. Wir nahmen am Gate 86 Platz und dösten so dahin, bis um 6:15 das Boarding begann. Beim ersten Aufruf bildete sich gleich eine Traube vor dem Abfertigungspersonal, inklusive leicht nervöses Gedränge. Wir zückten wieder den Behindertenpass und konnten als Erste ins Flugzeug gehen.

Der Flug war ganz ruhig und angenehm. Es gab sogar ein Entertainmentsystem und kulinarisch wurden wir mit einem Softdrink und einer Minitüte Crackers verwöhnt. Obwohl wir mit einer Viertelstunde Verspätung abgeflogen sind, kamen wir eine halbe Stunde früher an als geplant.

Beim Abflug konnten wir noch ein wenig von Vancouver sehen, da es ziemlich dunstig war.



Beim Anflug auf 'Salt Lake City' flogen wir über den ‚Großen Salzsee‘ und konnten davon auch etwas sehen.



Nach der Ankunft hatten wir keine Checks mehr, da ja die Passkontrolle schon in Vancouver stattgefunden hatte.

Deshalb gingen wir gleich zum Baggage-Claim. Und wir gingen und gingen und gingen. Über eine Viertelstunde durchwanderten wir das Flughafengebäude, bis wir endlich bei den Gepäcksbändern angelangt waren. Unsere Koffer dürften schon lange vor uns dagewesen sein, denn das Personal hatte sie schon vom Gepäcksband genommen und auf die Seite gestellt.

Wir gingen eine Halle weiter, dorthin wo die Autovermieter residierten. Bei unserem Vermieter ‚Avis‘ sind wir ja Premium-Member und konnten gleich zu einem Schalter gehen. Die dortige Dame fragte nach dem Namen, tippte kurz auf ihrem PC herum und druckte uns, mit einem mittelalterlichen Kettendrucker, ein Dokument aus. Wir wurden einen Stock tiefer zu den Avis-Autos auf ‚D29‘ geschickt. Dort stand nämlich schon unser Auto, mit den Autoschlüsseln am Fahrersitz, bereit. Niemand kontrollierte etwas, wir stiegen einfach ein und fuhren weg. Nur bei der Ausfahrt wurden wir kurz gestoppt, denn ein Mann scannte einen am Auto befindlichen QR-Code und schon waren wir aus dem Flughafengebäude draußen.

Unser Auto ist ein ‚GMC Terrain‘ von 'Gereral Motors', ein netter SUV mit viel Platz im Kofferraum, Automatik und sonst noch allerhand Spielereien. Was uns besonders gefällt ist, dass er sehr leise ist. Ob der Motor läuft oder nicht ist kaum hörbar. Da hat unser Camper schon ganz andere Töne von sich gegeben. Gewöhnungsbedürftig ist die Automatikschaltung. Es gibt nämlich keinen Schalthebel, sondern nur ein Tastenfeld in der Konsolenmitte.




Nach kaum 15 Minuten Autofahrt waren wir auch schon bei unserem Flughafenhotel ‚Fairfield Airport Hotel'. Es war geraden Mittagszeit und wir hatten Glück. Unser Zimmer war schon bereit und wir konnten gleich einziehen und uns ein wenig ausruhen. Bei diesem Hotel kann man auch schon Online einchecken, was wir gestern Nachmittag gemacht haben. Deshalb brauchten wir nicht lange an der Rezeption und außerdem war das Zimmer wie gesagt schon fertig.

Das Zimmer ins angenehm groß und beinhaltet wieder zwei Kingsizebetten. So wie wir es gerne haben.




Nach der kurzen Ruhepause fuhren wir zum relativ nahe gelegenen 'Walmart‘ um ein paar Getränke und Obst zu kaufen. Und eine neue SIM-Karte brauchten wir natürlich auch noch. Da es bei ‚Walmart‘ alles gibt, gab es auch eine SIM-Karte zu kaufen. Wir kauften ein Paket mit 25GB um 45$. Das besondere an diesem Produkt war, dass wir nicht eine sondern gleich drei SIM-Karten erhalten haben. Eine von ‚AT&T‘, eine von ‚T-Mobile‘ und eine von ‚Verizon‘. Der Verkäufer meinte das jene von ‚Verizon‘ im ‚Yellowstone NP‘ die beste Abdeckung habe und wir diese verwenden sollten. Wir baten ihn gleich die Installation für uns zu erledigen, aber er lehnte ab, da ‚Walmart‘ nur das Produkt verkauft aber keinen Service dafür anbietet. Und außerdem ist die Einrichtung der neuen SIM keine Hexerei. Nur drei Schritte, die in der Anleitung gut beschrieben sind, und schon funktioniert es. Oder auch nicht.

Gleich nach der Kassa sahen wir einen kleinen Handy-Reparaturshop in dem ein junger Mann arbeitete. Wir stellten uns vor dem Geschäft auf und versuchten die SIM-Karte zum Laufen zu bringen. Eingelegt hatten wir sie schnell und richtig. Dann mussten wir uns bei einer Webadresse anmelden, um die Aktivierung zu starten. Aber schon bei den ersten Fragen scheiterten wir kläglich und wussten nicht weiter. Aber wir wussten, warum wir genau vor diesem Geschäft standen. Wir gingen hinein und klagten dem jungen Mann unser SIM-Karten-Leid. Es war nicht nur ein junger, sondern auch ein netter Mann und er übernahm die Installation. Er ging nochmals alle Fragen durch und nach ein paar Minuten war alles erledigt. Er machte noch einen Probetelefonanruf und gab uns das Handy zurück. Wir prüften natürlich auch den Internetzugang. Aber der funktionierte nicht. Daher Handy zurück an den jungen Mann. Der probierte ein paar Geräteeinstellungen durch, verzweifelte leicht und rief dann die Telefonhotline an. Nach er einige Male die Telfon- bzw. die IMEI-Nummer eingegeben und sich durch ein paar Menüs getippt hatte, bekam er einen lebendigen Hotlinemitarbeiter an die Strippe. Fast eine halbe Stunde dauerte das Telefonat der beiden und wir bekamen unser Gerät wieder zurück. Der junge Mann meinte, dass es noch nicht funktioniert, aber dass uns die Hotline von sich aus in ca. zwei Stunden nochmals anrufen wird, um das Problem zu beheben. Wir bedankten uns artig und monetär bei dem jungen Mann für die über eine Stunde dauernde, kostenlose Unterstützung und fuhren zurück ins Hotel.

Und wirklich. Nach guten zwei Stunden bekamen wir einen Anruf von der Hotline. Eine nette Dame checkte mit uns die Einstellungen, fand den Fehler und wir mussten die Änderungen die erforderlich waren auf dem Handy eingeben. Sie war sehr geduldig und buchstabierte alles langsam und deutlich im Flugalphabet, sodass am Ende alles wie gewünscht funktionierte, wenn es auch ca 30 Min. gedauert hat.

Nun waren wir geschafft und bereit zu Abendessen. Angrenzend an das Hotel liegt das Rest ‚Perkins Cafe and Bakery‘. Dort bestellten wir uns beide ‚Grilled Chicken with Mushrooms‘, einmal mit Salat und einmal mit Pommes Frittes.



So geht es derzeit Jitka und Karel.

Unsere heutige Tagestour:



 


2022-07-28 - Rückgabe Camper

Gegen 6:00 weckte uns der Wecker, denn heute mussten wir unseren Camper in 'Vancouver' zurückgeben. Damit wir auch zeitig bei der Vermieterfirma ‚Fraserway‘ ankommen, fuhren wir auch dementsprechend von unserem letzten Campingplatz MamquamRiver Campground‘ weg.

In ‚Squamish‘ machten wir kurz Station, um bei der Dump-Station kostenlos unsere Schmutz- und Nutzwassertanks zu entleeren. Glücklicherweise waren wir die einzigen Camper dort, sodass wir das Ganze in einer Viertelstunde erledigt hatten.

Nun ging es auf die letzte Teilstrecke mit unserem Camper. In einer guten Stunde hatten wir bei wenig Verkehr die 70 Km bis 'Vancouver' zurückgelegt und stoppten bei ‚Fraserway‘. Ein freundlicher Herr begann nun mit der Inspektion unseres Autos. Dafür hatten wir ca. eine Stunde eingeplant. Und das war schlecht so. Denn nach fünf Minuten übergab er uns ein Formular und sagte: „Done! I give you my best rating. No new damaging und very clean!“ Nun mussten wir auf den Shuttle warten, der uns zu unserem Flughafenhotel bringt. Wir stellten uns auf eine längere Wartezeit ein, da nur wenige Touristen momentan ihre Fahrzeuge zurückgaben. Da kam Ron. Er hatte uns vor mehr als drei Wochen vom Stadthotel hierher zu ‚Fraserway‘ gebracht. Wir sprachen ihn an und erzählten, dass wir schon mit ihm gefahren sind. Wir schäkerten ein wenig mit ihm und plötzlich sagte er: „be ready in five minutes“. Er sollte eigentlich eine Familie in ihr Stadthotel bringen und wir erst später mit einem anderen Fahrer in unser Hotel gebracht werden. Aber der gute Ron änderte selbst seine Route. Er machte einen Umweg und brachte zuerst uns zum Flughafenhotel, bevor er die Familie in die Stadt brachte.

Mittlerweile war es erst 10:00 geworden und wir standen schon an der Rezeption unseres ‚Days Inn Airport Hotels‘. Natürlich war unser Zimmer noch nicht fertig. Der junge Mann meinte, dass es erst um 14:30 fertig sein wird. Unweit des Hotels gibt es ein paar Fastfoodlokale. Wir wählten das ‚Starbucks‘ und schlugen bei Kaffee und Wraps die Zeit bis 14:00 tot. Dann gingen wir zurück ins Hotel, erledigten den Papierkram und konnten nach einiger Wartezeit doch ins große, gemütliche Zimmer.



Wir starteten gleich den PC um bei ‚Delta Airlines‘ für den morgigen Flug nach ‚Salt Lake City‘ einzuchecken. Klingt einfach, war es aber nicht. Die Homepage war langsam, viele Daten waren einzugeben bzw. hochzuladen, aber nach über einer Stunde hatten wir es dann doch geschafft. Hoffentlich haben wir alles richtig und vollständig eingegeben. Aber das werden wir ja morgen sehen.

Anschließend mussten wir noch einige Hotels, die wir aufgrund der ursprünglichen Schließung des ‚Yellowstone NP‘ gebucht hatten, wieder stornieren. So waren wir den ganzen Nachmittag beschäftigt.

Zum ‚Abendessen‘ besuchten wir das nahegelegene ‚Subway‘ und stopften uns mit je zwei Sandwich voll. Der Vorteil von ‚Subway‘ gegenüber anderen Fastfoodlokalen ist, dass man sich den Inhalt des Sandwich individuell zusammenstellen kann.

Während wir wieder in unser Hotel zurückgingen, konnten wir beobachten wie knapp die ankommenden Flugzeuge über unsere Hotel flogen.




Dann war es auch schon Zeit zum Schlafen gehen. Den die kommende Nacht wir sehr kurz werden.

Jitka und Karel haben heute in Alaska wieder wahnsinnig schöne Bärenfotos geschossen, siehe hier.

 

Unsere heutige Tagestour:



2022-07-27 - Four Lakes Trail

Auch am ‚Paradise Valley Campground‘ waren wir durch hohe Bäume vor der direkten, morgendlichen Sonneneinstrahlung geschützt und konnten so noch im kühlen Schatten frühstücken.

Heute hatten wir nicht weit zu fahren. Unser erstes Ziel war der ‚Four Lakes Trail‘. Ein sehr schöner Loop-Trail bei dem wir folgende Seen gesehen haben:

Slump-Lake:



Fawn Lake:






Edith Lake:



Alice Lake:

Während die ersten drei Seen ruhig und schön in der Gegend herumlagen, herrschte am ‚Alice Lake‘ sportliches Treiben. Ein paar mutige erfrischten sich auch im sehr kühlen Nass.



Aber nicht nur die Seen waren schön, auch der Wanderweg selbst war außergewöhnlich. Nur mäßig bergauf und bergab, besonders die Vegetation hatte es uns angetan. Wir kamen uns vor wie im Regenwald.





Obwohl der Trail komplett im Schatten lag und nur ca. 6 Km lang war, spürten wir am Ende doch eine gewisse Müdigkeit. Aber das ist vor allem den um die 35 Hitzegraden zuzuschreiben.

Nach einer kurzen Rast fuhren wir in die Stadt ‚Squamish‘. Dort fanden wir einen Platz, wo wir unseren Nutzwassertank kostenlos leeren konnten. Gleich nebenan sahen wir einen ‚Subway‘, wo wir uns jeder einen kleinen Imbiss gönnten.

Als wir Richtung unseres Campingplatzes fuhren, sahen wir noch einen ‚Starbucks‘. Wir besuchten ihn und genehmigten uns eine Art Eiskaffee.


Schließlich fuhren wir zu unserem ‚Mamquam River Campground‘ und konnten uns dort in eine schattige Ecke zurückziehen. Den Camper mussten wir leider in der prallen Sonne parken.

Gegen Abend kam die große Zeit des Packens. Alles aus dem Camper musste wieder zurück in die Reisetaschen und Rucksäcke. Ein großes Projekt, das Edith aber wie immer bravourös meisterte. Denn morgen müssen wir das Auto wieder zurückgeben und damit ist der Kanada-Teil unseres Urlaubes vorbei.

Hier gibt's wieder News von Jitka und Karel in Alaska.

 Unsere heutige Tagestour:



 


2022-07-26 - Whistler, Brandywine- und Shannon-Falls

Heute waren wir im Wohnwagen von meterhohen Bäumen vor der vom wolkenlosen Himmel stechenden Morgensonne geschützt. Schon morgens war es sehr warm und das Thermometer kletterte im Tagesverlauf wieder bis auf 35 Grad.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach ‚Pemberton‘ um vor dem dortigen Visitor Center kostenlos unseren Wassertank aufzufüllen. Das meiste davon hatten wir gestern beim Duschen im Camper verbraucht.

Danach ging es weiter zu einer Stadtbesichtigung. Da es auf der Strecke liegt, wollten wir uns den bekannten Skiort ‚Whistler‘ etwas ansehen. Die Parkplätze waren gut gefüllt und als erstes Gebäude ist uns ein Brauhaus und das Hotel zum Alpenglühen aufgefallen.





Bekannt ist auch der ‚Olympic Plaza‘, wo die Überreichung der Medaillen bei den 'Olympischen Winterspielen 2010' stattfand.



                

Der Ort ist ein künstlich nachgebildetes Dorf. Man hat sich sehr bemüht ein alpenländisches dörfliches Ambiente zu erzeugen. Die Häuser sind meist zweistöckig, wobei sich in den oberen Stockwerken Apartments befinden und im Erdgeschoss sich ein Geschäft an das andere reiht.



Neben dem Wandern, boomt hier das BMX-Radfahren. In langen Schlagen stehen die BMX-ler an den Liften angestellt, um sich dann in waghalsigen Manövern talwärts zu katapultieren.



Nach dem kurzen Stadtrundgang gönnten wir uns vor der Weiterfahrt eine eisige Erfrischung.

Jetzt zog es uns wieder in die Natur zum ‚Brandywine Falls‘. Diese Fälle sind die ersten, die wir hier in Kanada gesehen haben, die ‚schön‘ und ‚brav‘ in die Tiefe stürzen. Bei den anderen waren immer irgendwelche Felsen im Wege. Wasser 70 Meter in Schönheit hinunterdonnern zu sehen, hat uns auch gut gefallen.



Etwas wilder waren da schon die nächsten Wasserfälle, die ‚Shannon Falls‘.  Über 335 Meter geht es hier mit dem Wasser in die Tiefe. Dabei wandert der Fall über die Jahrtausende hinweg immer ein wenig und schleift dabei die Felswände schön glatt.


Dann war es auch schon Zeit in den nahegelegenen ‚ParadiseValley Campground‘ zu fahren. Zum Abendessen gab es ‚Fish&Chips‘ aus dem Gefrierfach. Auch hier residieren wir unter hohen Bäumen, welche die Hitze doch etwas mildern.

Jitka und Karel in Alaska erlebten heute das hier.

Unsere heutige Tagestour: