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2022-07-20 - Maligne Canyon und Lake

Nach einem kräftigen Speck mit Ei-Frühstück zogen wir los um den ‚Maligne River‘ zu erkunden. Oder besser gesagt zwei Highlights, die an diesem Fluss liegen.

Zuerst hielten wir beim ‚Maligne Canyon‘. Und sahen wieder ein gewaltiges Naturschauspiel. Hier hat sich der ‚Maligne River‘ bis zu 50 Meter tief in das Gestein hineingefräst.



Im Canyon gibt es einen, wenn auch nicht ganz einfachen Wanderweg. Der Canyon wird von sechs Brücken gequert. Sie heißen ‚First Bridge‘ bis ‚Sixth Bridge‘. Wir haben jenen Trail genommen bei dem man die ersten fünf Brücken sieht.



Es ist ein ständiges Getöse, da der Fluss einige Stufen überwinden muss und dann fast unsichtbar in der Tiefe des Canyons verschwindet.



Stellenweise führte der Weg direkt neben dem Fluss, sodass man hautnah die Kraft des Wassers miterleben konnte.



Bei der Fahrt zum ‚Maligne Lake‘ kamen wir in der Nähe des ‚Medicine Lake‘ an eine Stelle, an welcher der Wald auf etlichen Hügeln einem Brand zum Opfer gefallen war.



Viel beschaulicher als im Canyon ging es bei ‚Maligne Lake‘ zu. Er ist 22 Km lang, bis zu 1.500 m breit und maximal 97 Meter tief.



Wir hatten eine Bootstour gebucht und ließen uns gute zwei Stunden herumschippern. Eine eindrucksvolle Fahrt auf einem türkis-grünen See umrahmt von mächtigen Bergen mit und ohne Schnee.



Unterbrochen wurde Schifffahrt von einem kleinen Landausflug. Dabei konnten wir die kleine Insel ‚Spirit Island‘ bewundern. Betreten kann man die Insel zwar nicht, aber ihre Lage ist sehr idyllisch.



Dann ging es wieder zurück in den ‚Hafen‘ und zu unserem Auto, dass schon ziemlich alleine am Parkplatz stand. Immerhin war es schon 19:30 und Zeit zurück in den ‚Whistler Campground‘ zu fahren.



Jitka und Karel machten heute das hier.

Unsere heutige Tagestour:




2022-07-19 - Mount Edith Cavell und Five Lakes Valley

Da unser heutiger Campigplatz auf 1.400 HM liegt, war es am Morgen nicht so kalt wie in den Tagen davor, wo wir auf ca. 1.800 HM campierten.

Die Wolkendecke war schon in der Früh dichter als in den letzten Tagen und das sollte auch den ganzen Tag so bleiben. Die Sonne kam nur stellenweise durch die Wolken, aber es war warm und trocken.

Vom Campingplatz weg fuhren wir zum ‚Mount Edith Cavell‘ (nein nicht Mount Edith Kornell) der immerhin 3.363 m hoch ist. Die Straße windet sich in engen, steilen Kurven bis 1.750 hoch und wir waren froh mit unserem Campervan so gut motorisiert zu sein.

Vom Parkplatz führt der ‚Path of the Glacier Trail‘ (1,6 Km hin-/retour mit saftigen 70 Höhenmetern) zum ‚Cavell Pond‘ einem kleinen Gletschersee, in dem noch viele Eisschollen herumschwimmen.



Gespeist wird der See vom ‚Angels Glacier‘. Ein Teil dieses Gletschers hängt an den steilen Felswänden des ‚Mount Edith Cavell‘.



Ein weiterer Teil des Gletschers ist jedoch aus der Felswand abgebrochen und liegt und am Ufer des ‚Cavell Pond‘.



Nun fuhren wir wieder bergab. Diesmal auf ca. 1.100 HM bis zu ‚Valley of the Five Lakes‘, wo wir den gleichnamigen Trail in Angriff nahmen. Der Wanderweg ist eigentlich als Rundweg konzipiert, aber auf Anraten eines Parkrangers sind wir den gleichen Weg hin und retour (ca. 5 Km) gegangen.

Nun zu den fünf Seen. Wir sind sie alles der Reihe nach abgegangen. Nicht sehr schwer sind die Namen der Gewässer. Den sie haben eigentlich keinen ‚richtigen‘ Namen, sondern wurden einfach durchnummeriert. Also ‚First Lake‘, ‚Seconde Lake‘, usw.

Der ‚First Lake‘ ist der größte der Seen. Ihn sind wir bis zu seinem Ende entlang und dann wieder zurückgewandert. Beim Rückweg wählten wir eine andere Route, damit wir auch die restlichen Seen zu Gesicht bekommen.



Zuerst kamen wir an den ‚Second Lake‘,



dann der ‚Third Lake‘,



anschließend der ‚Forth Lake‘ und



als Finale der ‚Fifth Lake‘.



Nach so vielen Seen war es Zeit zu unserem neuen Campingplatz, dem ‚Whistlers Campground‘ zu fahren. Heute hatten wir keine Eile, da wir den Platz schon von zu Hause aus gebucht hatten. Nicht sehr idyllisch aber ganz neue und moderne Sanitäranlagen. Obwohl wir hier eine Feuerstelle haben blieb der Griller heute kalt, denn wir verzehrten heute unseren Dosenvorrat an Fischkonserven.



Und zum Schluss noch ein wenig Flora und Fauna.





Jitka und Karel sind jetzt in Alaska und hier.

Unsere heutige Tagestour: