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2022-07-27 - Four Lakes Trail

Auch am ‚Paradise Valley Campground‘ waren wir durch hohe Bäume vor der direkten, morgendlichen Sonneneinstrahlung geschützt und konnten so noch im kühlen Schatten frühstücken.

Heute hatten wir nicht weit zu fahren. Unser erstes Ziel war der ‚Four Lakes Trail‘. Ein sehr schöner Loop-Trail bei dem wir folgende Seen gesehen haben:

Slump-Lake:



Fawn Lake:






Edith Lake:



Alice Lake:

Während die ersten drei Seen ruhig und schön in der Gegend herumlagen, herrschte am ‚Alice Lake‘ sportliches Treiben. Ein paar mutige erfrischten sich auch im sehr kühlen Nass.



Aber nicht nur die Seen waren schön, auch der Wanderweg selbst war außergewöhnlich. Nur mäßig bergauf und bergab, besonders die Vegetation hatte es uns angetan. Wir kamen uns vor wie im Regenwald.





Obwohl der Trail komplett im Schatten lag und nur ca. 6 Km lang war, spürten wir am Ende doch eine gewisse Müdigkeit. Aber das ist vor allem den um die 35 Hitzegraden zuzuschreiben.

Nach einer kurzen Rast fuhren wir in die Stadt ‚Squamish‘. Dort fanden wir einen Platz, wo wir unseren Nutzwassertank kostenlos leeren konnten. Gleich nebenan sahen wir einen ‚Subway‘, wo wir uns jeder einen kleinen Imbiss gönnten.

Als wir Richtung unseres Campingplatzes fuhren, sahen wir noch einen ‚Starbucks‘. Wir besuchten ihn und genehmigten uns eine Art Eiskaffee.


Schließlich fuhren wir zu unserem ‚Mamquam River Campground‘ und konnten uns dort in eine schattige Ecke zurückziehen. Den Camper mussten wir leider in der prallen Sonne parken.

Gegen Abend kam die große Zeit des Packens. Alles aus dem Camper musste wieder zurück in die Reisetaschen und Rucksäcke. Ein großes Projekt, das Edith aber wie immer bravourös meisterte. Denn morgen müssen wir das Auto wieder zurückgeben und damit ist der Kanada-Teil unseres Urlaubes vorbei.

Hier gibt's wieder News von Jitka und Karel in Alaska.

 Unsere heutige Tagestour:



 


2022-07-26 - Whistler, Brandywine- und Shannon-Falls

Heute waren wir im Wohnwagen von meterhohen Bäumen vor der vom wolkenlosen Himmel stechenden Morgensonne geschützt. Schon morgens war es sehr warm und das Thermometer kletterte im Tagesverlauf wieder bis auf 35 Grad.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach ‚Pemberton‘ um vor dem dortigen Visitor Center kostenlos unseren Wassertank aufzufüllen. Das meiste davon hatten wir gestern beim Duschen im Camper verbraucht.

Danach ging es weiter zu einer Stadtbesichtigung. Da es auf der Strecke liegt, wollten wir uns den bekannten Skiort ‚Whistler‘ etwas ansehen. Die Parkplätze waren gut gefüllt und als erstes Gebäude ist uns ein Brauhaus und das Hotel zum Alpenglühen aufgefallen.





Bekannt ist auch der ‚Olympic Plaza‘, wo die Überreichung der Medaillen bei den 'Olympischen Winterspielen 2010' stattfand.



                

Der Ort ist ein künstlich nachgebildetes Dorf. Man hat sich sehr bemüht ein alpenländisches dörfliches Ambiente zu erzeugen. Die Häuser sind meist zweistöckig, wobei sich in den oberen Stockwerken Apartments befinden und im Erdgeschoss sich ein Geschäft an das andere reiht.



Neben dem Wandern, boomt hier das BMX-Radfahren. In langen Schlagen stehen die BMX-ler an den Liften angestellt, um sich dann in waghalsigen Manövern talwärts zu katapultieren.



Nach dem kurzen Stadtrundgang gönnten wir uns vor der Weiterfahrt eine eisige Erfrischung.

Jetzt zog es uns wieder in die Natur zum ‚Brandywine Falls‘. Diese Fälle sind die ersten, die wir hier in Kanada gesehen haben, die ‚schön‘ und ‚brav‘ in die Tiefe stürzen. Bei den anderen waren immer irgendwelche Felsen im Wege. Wasser 70 Meter in Schönheit hinunterdonnern zu sehen, hat uns auch gut gefallen.



Etwas wilder waren da schon die nächsten Wasserfälle, die ‚Shannon Falls‘.  Über 335 Meter geht es hier mit dem Wasser in die Tiefe. Dabei wandert der Fall über die Jahrtausende hinweg immer ein wenig und schleift dabei die Felswände schön glatt.


Dann war es auch schon Zeit in den nahegelegenen ‚ParadiseValley Campground‘ zu fahren. Zum Abendessen gab es ‚Fish&Chips‘ aus dem Gefrierfach. Auch hier residieren wir unter hohen Bäumen, welche die Hitze doch etwas mildern.

Jitka und Karel in Alaska erlebten heute das hier.

Unsere heutige Tagestour: